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Informationsecherheit

Industrie 4.0 – Interessante Entwicklungen bei Condition Monitoring

"Beiden Ansätzen ist gemein, dass hier nicht auf Daten zurückgegriffen wird"

Eine maßgebliche Herausforderung bei der Umsetzung von Industrie 4.0 Szenarien ist die Gewährleistung der Informationssicherheit. Nur wenn sichergestellt ist, dass Dritte keinen Zugriff auf wettbewerbsrelevante Daten haben oder noch besser, derartige Daten in Industrie 4.0 Szenarien gar nicht erst verwendet werden, sind Unternehmen bereit derartige Neuerungen umzusetzen.

Hier gehen Maschinenbauunternehmen, welche Condition Monitoring Lösungen für Ihre Kunden umsetzen, neue, sehr interessante Wege. Die Firma Trumpf entwickelt zum Beispiel Lösungen, mit denen auf Grund von akustischen Messwerten der technische Zustand ihrer Maschinen überwacht werden kann. Die Firma Kaeser Kompressoren ist in der Lage, über Temperaturverläufe, die in den Kompressoren gemessen werden, Rückschlüsse auf nötige Maßnahmen in der Wartung zu ziehen.

Beiden Ansätzen ist gemein, dass hier nicht auf Daten zurückgegriffen wird, die einen Rückschluss auf den Durchsatz oder die konkrete Auslastung eines Produktionsmittels zulassen. Damit wird die Schwelle für Anwender, derartige Methoden einzusetzen, maßgeblich gesenkt und somit die Marktfähigkeit dieser Condition Monitoring Methoden deutlich erhöht.

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Profil

Volker Schnittler – Jahrgang 1955 – ist gelernter Werkzeugmacher und Maschinenbaumeister. In einem berufsbegleitenden Studium absolvierte er die Ausbildung zum Informatik-Betriebswirt (VWA). Seinen beruflichen Schwerpunkt fand er zunächst im Bereich des Qualitätsmanagements bei einem Automobilzulieferer. Nach seiner Meisterprüfung war er in mehreren Unternehmen im Bereich der Arbeitsvorbereitung tätig. Nach seinem Studium ist er über 10 Jahre als EDV-Leiter in einem mittelständischen Unternehmen tätig gewesen bevor er schließlich für 3 Jahre zu einem ERP-Softwareanbieter wechselte. Seit Oktober 2001 ist er als Referent für ERP und PPS Systeme bei der Abteilung Informatik des VDMA beschäftigt. Dort leitet er u. a. auch den PPS-Anwender/Anbieter-Dialog und ist Mitglied im Forschungsbeirat des fir (Aachen).

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